Psychotherapie und klinisch-psychologische Behandlung 
für Kinder und Jugendliche

Eltern merken oft sehr früh, wenn es ihrem Kind innerlich nicht gut geht. Veränderungen im Verhalten, Rückzug, starke Gefühlsausbrüche oder auch körperliche Beschwerden ohne klare Ursache können Hinweise darauf sein, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Diese Situationen können verunsichern und Fragen aufwerfen – und manchmal auch das Gefühl, nicht mehr weiterzuwissen.

Kinder und Jugendliche durchlaufen intensive Entwicklungsphasen, in denen sich innerlich wie äußerlich vieles verändert. Nicht immer stehen ausreichend Möglichkeiten zur Verfügung, um mit diesen Herausforderungen gut umzugehen.

In der psychotherapeutischen bzw. klinisch-psychologischen Begleitung erhalten Kinder und Jugendliche einen geschützten Raum, in dem sie mit dem, was sie beschäftigt, ernst genommen werden. Dabei können vorhandene Stärken wieder sichtbar werden und neue Wege im Umgang mit Gefühlen, Beziehungen und Anforderungen des Alltags entstehen.

Zugewandt

Meine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist von einer personzentrierten Haltung geprägt. Im Mittelpunkt steht der junge Mensch mit seinem individuellen Erleben. Eine wertschätzende, einfühlsame und verlässliche Beziehung bildet die Grundlage der gemeinsamen Arbeit.

Die personzentrierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie geht auf Carl Rogers zurück und wurde durch Virginia Axline zur personzentrierten Spieltherapie weiterentwickelt. Ein zentrales Element ist das freie Spiel, in dem Kinder bedingungslos angenommen werden und sich in ihrem eigenen Tempo ausdrücken können. Die therapeutische Begleitung erfolgt empathisch, authentisch und ohne den Anspruch, das Kind verändern zu wollen.
So können innere Entwicklungsprozesse angeregt und das Selbstkonzept behutsam gestärkt werden.

Im freien Spiel finden Gefühle, innere Konflikte oder belastende Erfahrungen Ausdruck. Diese dürfen auf spielerischer Ebene wiederholt, verändert und verarbeitet werden, bis sie Schritt für Schritt in das eigene Selbstbild integriert werden können. Im Vordergrund steht dabei die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung – nicht die gezielte Arbeit an einzelnen Symptomen.
Die Spieltherapie eignet sich für Kinder im Alter von etwa drei bis zwölf Jahren, findet in der Regel einmal wöchentlich statt und wird durch regelmäßige Gespräche mit den Eltern oder Bezugspersonen ergänzt.

Bei Jugendlichen steht meist das Gespräch stärker im Mittelpunkt. Ergänzend können kreative oder spielerische Elemente eingesetzt werden. Die Gestaltung der Therapie sowie der Einbezug des Umfelds orientieren sich dabei flexibel an den individuellen Bedürfnissen des jungen Menschen.
Meine Schwerpunkte
In einigen Bereichen bringe ich vertiefte Erfahrung mit. Unabhängig davon sind alle Familien herzlich willkommen – auch dann, wenn ihr Anliegen hier nicht ausdrücklich genannt ist und sie mit einem Thema kommen, das sie derzeit beschäftigt.

  • Ängste z.B. soziale Ängste, Prüfungsangst; Mutismus
  • Selbstwertproblematik, geringe Frustrationstoleranz
  • Selbstverletzendes Verhalten, Depression
  • (Akute) Belastungsreaktionen z.B. nach Trennung, Tod , Krankheit, Mobbing, Lernschwierigkeiten
  • Belastungsreaktionen im Zusammenhang mit Neurodivergenzen z.B. ADHS, Autismus-Spektrum-Störung, Hochbegabung, Hochsensibilität
  • psychosomatische Beschwerden z.B. Kopf-/Bauchschmerzen ohne organische Ursache, Schlafstörungen
  • Geschwisterrivalität
  • Erziehungsthemen
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